Einkommensteuer Rechner



Für die meistens Menschen stellt das Berechnen der Einkommensteuer kaum ein Problem dar, weil der Arbeitgeber diese Aufgabe übernimmt. Dazu steht in den meisten Fällen eine moderne Software zur Verfügung, mit der die steuern gemäß der neuesten Verordnungen bis auf den Cent genau berechnet werden können. Doch wer mehrere Einkünfte oder einen Zweitverdienst hat, tut sich oft schwer mit einem Ausblick für das Jahr. Da hilft der Einkommensteuer Rechner.


So funktioniert der Einkommensteuer Rechner

Der online Einkommensteuer Rechner ist ganz einfach anzuwenden. Dau braucht man nur einige Angaben in die vorgegebenen Felder einzutragen. Steuerjahr, Jahresbrutto, außerordentliche Einkünfte, Entgeltersatzleitungen gehören zu den Informationen, die man zur Hand haben sollte. Dann muss man noch angeben, ob man Kirchensteuer zahlt und ob Ehegattensplitting vorliegt. Mit diesen Angaben kann der Einkommenssteuer Rechner die gewünschte Information in Sekundenschnelle liefern.

Zu versteuerndes Einkommen ermitteln

Der Einkommenssteuer liegt das zu versteuernde Einkommen von Arbeitnehmern und Selbständigen zu Grunde. Als Arbeitnehmer trägt man dazu das Bruttogehalt in den Einkommensteuer Rechner ein. Ist man gemeinsam mit dem Ehepartner veranlagt, so müssen beide Einkünfte angegeben werden. Werbekosten können zuvor abgezogen werden. Selbständige entnehmen das zu versteuernde Einkommen der Bilanz ihres Unternehmens.



Weitere Einkünfte

Einkünfte, die man aus Kapitalvermögen erhält, müssen ebenfalls versteuert werden. Dazu gehören Zinsen und Dividenden ebenso, wie Einkünfte aus Beteiligungen. Für diese Einkünfte wird eine Kapitalertragssteuer erhoben, die zurzeit 25 % beträgt, plus dem Solidaritätszuschlag. Nach der Kapitalertragssteuer brauchen diese Einkünfte nicht durch die Einkommensteuer versteuert werden.

Weiterhin gibt es noch außerordentliche Einkünfte, die versteuert werden müssen. Darunter versteht man beispielsweise den Gewinn aus einem Verkauf oder auch eine Sonderzahlung zu einem Jubiläum. Bei diesen Einkünften wird von Steuergesetz die Fünftel Reglung angesetzt. Der Einkommensteuer Rechner berücksichtigt diese Reglung automatisch.

Was versteht man unter Solidaritätszuschlag?

Der Solidaritätszuschlag wird auf alle einkommensabhängigen Steuern erhoben und wurde ursprünglich zum Aufbau der neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung ins Leben gerufen. Auch für das Jahr 2019 wird diese Steuer weiterhin erhoben und beträgt nach wie vor 5,5 Prozent der Einkommenssteuer. Bei dem Solidaritätszuschlag gibt es einen Freibetrag von 952 Euro pro Jahr. Auch das wird vom Einkommensteuer Rechner berücksichtigt

Was sind Ersatzleistungen?

Laut Steuergesetz müssen Lohnersatzleistungen nicht versteuert werden. Unter solchen Leistungen versteht man beispielsweise Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld. Diese Beträge werden nicht mitgerechnet, wenn man das jährliche Einkommen aufführt. Obwohl sie nicht versteuert werden, erhöhen sie jedoch den Progressionsvorbehalt und werden zur Bestimmung des Steuersatzes verwendet.

Gewerbesteuer anrechnen

Alle Gemeinden erhaben Gewerbesteuern , deren Höhe sie selbst bestimmen können. Damit man als Unternehmer nicht durch die Entrichtung von Gewerbesteuer und Einkommenssteuer doppelt belastet wird, kann man die Gewerbesteuer, die man bezahlt hat, auf die Einkommenssteuer anrechen. Dabei wird jedoch lediglich der 3,8fache Gewerbemessbetrages anerkannt. In Gemeinden mit einem hohen Hebesatz muss man also zusätzlich zur Einkommenssteuer auch noch einen Teil der Gewerbesteuer entrichten.

Kirchensteuersatz bestimmen

Im Einkommensteuer Rechner muss auch die Kirchensteuer angegeben werden. Diese wird in Deutschland sowohl von der evangelischen als auch von der katholischen Kirche erhoben und muss von allen gezahlt werden, die einer dieser Kirchen angehören. Die Kirchensteuer beträgt 9 Prozent. Die Ausnahme bilden die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, wo nur 8 Prozent erhoben werden. Dieser Betrag muss im Einkommensteuer Rechner richtig gewählt werden.

Anerkennung von Sonderausgaben

Es gibt verschiedene Sonderausgaben, die in der Einkommenssteuer berücksichtigt werden. Dazu gehören die Aufwendungen für die Alters- und Gesundheitsdheitsvorsorge. Weiterhin können auch Unterhaltszahlungen oder Schulgeld ebenso wie Spenden auf das Einkommen als Sonderausgaben angerechnet werden.

Splittingtarif für Eheleute

Während Alleinverdiener im Grundtarif veranlagt werden, besteht für Ehepaare auch die Möglichkeit zu einem Splitting Tarif. Beide Ehepartner werden als Gemeinschaft betrachtet und die Einkommen werden zusammengezählt. So kann eine unterschiedliche Verteilung des Verdienstes ausgeglichen werden, die beispielsweise dann entsteht, wenn ein Partner verkürzte Arbeitszeiten wählt, um für die Kinder sorgen zu können.

So werden Renten besteuert

Auch Rentner müssen heute prüfen, ob ihre Einkommen einer Steuerpflicht unterliegt. Das kann in verschiedenen Fällen möglich sein. Wer zum Beispiel eine Riester Rente erhält, muss diese versteuern. Die Riesterrente bietet während der Ansparphase steuerliche Vorteile, muss jedoch im Alter versteuert werden.

Rentner müssen eine Einkommenssteuererklärung abgeben, wenn ihre Einkünfte über dem Freibetrag liegen. Dieser liegt für das Jahr 2019 bei 9.168 Euro für Einzelpersonen, während der Freibetrag für Verheiratete die doppelte Summe beträgt. Deshalb lohnt sich der Einkommenssteuer Rechner also auch fü Rentner.

Einkommenssteuer selbst einmal durchrechnen

Mit dem Einkommenssteuer Rechner ist es für jeden einfach, sich einen Überblick über die zu erwartende Steuerlast für 2019 zu machen. Der Rechner ist auf eine übersichtliche Weise gestaltet, so dass er schnell ausgefüllt werden kann. Werden alle Felder gewissenhaft ausgefüllt, so kann man mit einem exakten Ergebnis rechnen. Regelmäßige Einkünfte aus der Rentenverssicherung oder Sparanlagen brauchen die Rentner jedoch nicht zu versteuern.

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