Mehr Netto vom Brutto- so einfach gehts.



Tipps für mehr Netto vom Brutto

Sie arbeiten hart für Ihr Geld, jedoch bleiben von Ihrem Gehalt in vielen Fällen nur noch 55 % übrig. Den Rest bekommt der Staat von Ihnen. Mit ein paar Veränderungen können Sie jedoch viel Geld sparen. Von der Steuererklärung bis zum Kirchenaustritt ist viel möglich.

Steuererklärung machen

Die naheliegendste Möglichkeit um mehr Netto vom Brutto zu behalten ist eine gute Steuererklärung machen. Diese kann auch noch bis zu vier Jahre lang nachgereicht werden. Vielfach wird unterschätzt, wie viele Ausgaben von der Steuer abgesetzt werden können. Die Pendlerpauschale ist besonders häufig.

Weitere Dinge sind Berufskleidung und diverse Versicherungen. Eine gute Steuererklärung zu machen ist zwar nicht unmöglich, jedoch auch nicht ganz so einfach. Ein Steuerberater kostet zwar etwas Geld, jedoch bleibt mehr übrig als ohne Steuererklärung und oft auch mehr als bei selbstgemachten Steuererklärungen.

Günstigere Steuerklasse

Eine andere Möglichkleit um Steuern einzusparen und mehr Netto vom Brutto übrig zu haben ist eine geeignetere Steuerklasse. Diese kann man einmal im Jahr wechseln, sofern die richtigen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Hier muss jedoch aufgepasst werden, da manchmal die veränderte Steuerklasse zum Nachteil werden kann.



Eine Änderung der Steuerklasse kommt insbesondere nach einer Hochzeit infrage. Mutterschaftsgeld, Pflegegeld und ähnliche Lohnersatzleistungen vom Staat machen eine Änderung der Steuerklasse sinnvoll. Diese staatlichen Leistungen sind vom Nettoeinkommen abhängig und fallen bei geringerem Einkommen höher aus. Dieses Geld kann oft den Verlust im Nettoeinkommen ausgleichen und übertreffen.

Sachleistungen statt Lohn

Manchmal ist weniger mehr. Um mehr Netto vom Brutto übrig zu haben, kann es sich lohnen auf etwas Brutto zu verzichten. Wer eine Lohnerhöhung in Aussicht hat, der sollte überprüfen wie sich diese auf die Steuer auswirken würde. Oftmals lohnt eine Lohnerhöhung nicht.

Etwas mehr Brutto kann zu höheren Steuern führen, sodass die Lohnerhöhung an den Staat geht. Wer mit seinem Chef redet, kann anstelle des Geldes Sachleistungen bekommen, die sonst aus eigener Tasche gezahlt werden müssten. Mobiltelefone, Fortbildungen und andere Leistungen sind bis zu einem gewissen Wert steuerfrei.

Geld behalten statt zurück fordern

Bei der Steuererklärung wird Geld vom Staat zurück gefordert und es dauert immer, bis dieses wieder auf dem Konto ist. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit direkt weniger an den Staat abgeben zu müssen. Ein passender Vermerk auf der Lohnsteuerkarte genügt.

Die Rede hierbei ist von Steuerfreibeträgen bei den Sozialausgaben. Es kommt sehr oft vor, dass man als Arbeitnehmer mehr zahlt, als man bräuchte. Statt dieses Geld in der Steuererklärung zurück zu fordern, kann man mit Freibeträgen sofort mehr Netto vom Brutto auf dem Konto behalten statt zurück zu bekommen.

Sparvertrag vom Arbeitgeber

Wer mehr Netto vom Brutto haben will, der kann es auch einfach einfordern. Diese Möglichkeit besteht in Form von einem Sparvertrag. Vielfach wird diese Möglichkeit nicht genutzt, obwohl der Arbeitgeber hierzu verpflichtet ist. Der Fachausdruck für dieses Geld lautet vermögenswirksame Leistungen.

Diese Zahlungen können in Abhängigkeit vom Beruf schwanken, betragen jedoch im besten Fall 40 EUR im Monat. Je nach Anlageform kann hierfür sogar noch eine zusätzliche Förderung bestehen. Für Fonds, Tilgung von Darlehen für den Hausbau und für Bausparverträge selbst gilt diese. Banksparen, Lebensversicherungen und die betriebliche Altersvorsorge werden nicht gefördert.

Essensgeld vom Staat

Der korrekte Begriff für diese Zusatzleistung lautet Verpflegungsmehraufwand. Wer einen Arbeitsplatz hat, der zu weit vom eigenen Wohnsitz entfernt ist, der kann nicht in der Mittagspause nach Hause oder von zuhause Essen mitbringen, sondern muss sich Essen irgendwo kaufen.

Diesen finanziellen Mehraufwand berücksichtigt der Staat und bezuschusst Arbeitnehmer, die mehr als 8 Stunden vom Arbeitsplatz entfernt wohnen. In der Regel beträgt dieser Zuschuss 6 EUR pro Tag. Ausnahmen und höhere Summen gelten für Geschäftsreisen. Wer gut mit diesem Geld wirtschaftet hat ebenfalls mehr Netto vom Brutto übrig.

Spenden statt Steuern

Wer wirklich mehr Netto vom Brutto haben will, der sollte sich auch weniger offensichtliche Wege angucken. Hierzu zählt die Kirchensteuer. Wer mit seiner Familienplanung fertig ist oder ohnehin nicht sonderlich glaubensfest ist, der kann auf die Leistungen dieser Institution verzichten und aus ihr austreten,

Durch den Wegfall der Kischensteuer bleibt mehr Geld übrig. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die beachtet und nachgerechnet werden müssen. Es wird weniger von der Einkommenssteuer erstattet werden. Wer sich moralisch dazu verpflichtet fühlt, kann zumindest einen Teil der Ersparnis spenden. Hier sieht man oft besser, wohin das Geld geht.

Neue Versicherungen

Vor allem ein Wechsel der Krankenkasse kann Geld einsparen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn selten Leistungen beansprucht werden oder auf bestimmte Zusatzleistungen komplett verzichtet werden kann. Doch auch ein Vergleich aller Versicherungen kann sinnvoll sein und mehr Netto vom Brutto bedeuten.

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